Famora
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Ratgeber25. September 20265 min Lesezeit

TimeTree, Google Kalender, Outlook & Apple Kalender in Famora importieren

Ihr organisiert euch bisher in TimeTree, Google Kalender, Outlook oder Apple Kalender und wollt zu Famora wechseln? So exportiert ihr eure Termine als .ics-Datei und importiert sie in Famora — oder abonniert sie laufend. Und so gebt ihr umgekehrt eurer alten App einen Blick auf den Famora-Kalender. Ganz ehrlich: Eine echte Zwei-Wege-Synchronisation ist das nicht.

TimeTree, Google Kalender, Outlook oder Apple Kalender — die meisten Familien haben schon einen digitalen Kalender, bevor sie Famora entdecken. Jahre an Geburtstagen, Kita-Terminen und Vereinsplänen sollen dabei nicht verloren gehen. Die gute Nachricht: Ihr müsst nicht bei null anfangen. Famora kann eure bestehenden Termine übernehmen — einmalig oder als laufendes Abo —, und wer die alte App danach noch parallel nutzen will, kann sich umgekehrt auch den Famora-Kalender dorthin holen. Wie das technisch funktioniert, erklären wir hier offen — inklusive der einen Grenze, die am Ende für die meisten Familien die wichtigste Frage ist.

Import oder Abo — was ist der Unterschied?

Famora bietet zwei grundverschiedene Wege, einen fremden Kalender bei euch einzubinden, und welcher passt, hängt davon ab, ob sich der alte Kalender noch ändert:

  • Kalenderdatei importieren: einmalig, aus einer .ics-Datei. Die Termine werden zu ganz normalen Famora-Terminen — bearbeitbar, einer Person zuweisbar, mit euren eigenen Erinnerungen.
  • Kalender abonnieren: dauerhaft, über eine Adresse statt eine Datei. Famora ruft die Termine automatisch regelmäßig ab und zeigt sie als eigene, farbig markierte Ebene neben eurem Familienkalender — aber nur zum Anschauen, nicht bearbeitbar.

Für einen einmaligen Umzug — „Wir wechseln jetzt endgültig zu Famora" — ist der Import der richtige Weg. Für einen Kalender, der sich laufend ändert, etwa den Trainingsplan vom Sportverein oder den Kita-Kalender, ist das Abo praktischer, weil ihr nicht jede Woche von Neuem importieren müsst.

Schritt 1: Termine aus TimeTree, Google Kalender, Outlook oder Apple Kalender exportieren

Alle vier Apps können eure Termine als .ics-Datei herausgeben — das Standardformat für Kalenderdaten, das jede Kalender-App versteht. Meist findet sich die Funktion unter einer Einstellung wie „Kalender exportieren" oder „Kalender freigeben": bei TimeTree zum Beispiel unter Einstellungen → Kalender exportieren. Google Kalender, Outlook und Apple Kalender bieten oft direkt eine Adresse statt einer Datei an — eine „geheime Adresse im iCal-Format" bei Google Kalender, „Kalender veröffentlichen" bei Outlook, „Kalender teilen → Öffentlicher Kalender" bei Apple Kalender. Beides, Datei oder Adresse, funktioniert für die nächsten Schritte. Wo genau der Menüpunkt gerade sitzt, ändert sich mit App-Updates gelegentlich — im Zweifel lohnt ein Blick in die Teilen- oder Export-Einstellungen eures jeweiligen Kalenders.

Schritt 2: Kalenderdatei in Famora importieren

Habt ihr eine .ics-Datei, geht es in Famora unter Kalender → Externe Kalender → Kalenderdatei importieren weiter. Famora liest die Datei und zeigt euch vorher eine Vorschau: Titel, Datum, Ort — und markiert Termine, die ihr schon habt, als Duplikat. Ihr wählt aus, was übernommen werden soll, und bestätigt. Erst dann entstehen die Termine, und zwar als ganz normale Famora-Termine: Ihr könnt sie bearbeiten, einer Person zuweisen und mit euren eigenen Erinnerungen versehen. Absichtlich bekommt kein importierter Termin automatisch eine Erinnerung — bei einem Schuljahreskalender mit hundert Terminen wäre das eine Benachrichtigungsflut. Ihr entscheidet selbst, für welche Termine ihr eine Erinnerung wollt. Der Import steht in jedem Tarif zur Verfügung, auch im Basis-Tarif.

Schritt 3: Einen Kalender dauerhaft abonnieren

Für Termine, die sich laufend ändern, ist ein Abo praktischer als ein wiederholter Import. Unter Kalender → Externe Kalender → Hinzufügen fügt ihr die Adresse ein, die ihr in Schritt 1 kopiert habt — etwa Google Kalenders geheime iCal-Adresse oder den veröffentlichten Link aus Outlook. Famora ruft diese Adresse sofort einmal ab und danach automatisch etwa alle sechs Stunden, damit neue Termine von drüben bei euch ankommen. Über einen Sync-Button geht ein zusätzlicher Abgleich auch von Hand, höchstens einmal pro Minute. Wie viele externe Kalender eine Familie gleichzeitig abonnieren kann, hängt vom Tarif ab: einer im Basis-Tarif, drei im Family-Tarif, fünf im Premium-Tarif und zehn im Assistant-Tarif.

Und umgekehrt: Famora-Termine in Google, Outlook oder Apple Kalender sehen

Soll Famora der Hauptkalender bleiben, aber eure alte App die Familientermine trotzdem zeigen, geht es andersherum: Unter Kalender → Kalender abonnieren findet ihr euren persönlichen Kalenderlink. Er zeigt den kompletten Familienkalender, also behandelt ihn so vertraulich wie ein Passwort. Diesen Link fügt ihr in Google Kalender über „Weitere Kalender" → Per URL ein, in Outlook über Kalender hinzufügen → Aus dem Internet abonnieren, in Apple Kalender über Ablage → Neues Kalenderabo. Die jeweilige App ruft den Link danach in ihrem eigenen Rhythmus ab — das entscheidet nicht Famora, sondern der Kalenderanbieter, teils nur wenige Male am Tag. Verliert jemand das Gerät, oder soll der Zugriff enden, erzeugt Famora unter demselben Menüpunkt einen neuen Link — der alte funktioniert danach sofort nicht mehr.

Keine Zwei-Wege-Synchronisation

Bei allem, was oben steht, bleibt ein Punkt wichtig, und den sagen wir lieber einmal zu viel als zu wenig: Famora gleicht Kalender nicht live in beide Richtungen ab. Ein importierter Termin ist danach ein ganz gewöhnlicher Famora-Termin — ändert ihr ihn später in TimeTree oder Google Kalender, bekommt Famora davon nichts mit. Ein abonnierter externer Kalender bleibt reine Anzeige: Ihr könnt die Termine darin nicht bearbeiten, niemandem zuweisen und keine Famora-Erinnerung dafür setzen; ändert sich der Termin in der Ursprungs-App, zieht Famora das beim nächsten automatischen Abruf einfach nach. Und der Link, den ihr an Google, Outlook oder Apple Kalender gebt, läuft nur in eine Richtung: Was dort erscheint, kommt aus Famora — nicht umgekehrt. Legt jeden Termin also dort an, wo ihr ihn am Ende auch bearbeiten wollt.

Welcher Weg passt zu euch?

  • Ihr wechselt endgültig zu Famora und braucht die alte App danach nicht mehr → Kalenderdatei importieren, einmalig.
  • Ihr wollt einen Kalender behalten, der sich laufend ändert — Verein, Kita, ein geteilter Familienkalender → Kalender abonnieren.
  • Famora soll euer Hauptkalender sein, aber in Google, Outlook oder Apple Kalender sichtbar bleiben → euren persönlichen Link unter Kalender abonnieren herausgeben.

Mehr Hintergrund zu allen drei Wegen findet ihr auf unserer Seite Kalender synchronisieren.

👉 Probiert es mit eurem eigenen Kalender aus — eine .ics-Datei aus TimeTree, Google Kalender, Outlook oder Apple Kalender ist meist in wenigen Minuten exportiert und in Famora eingelesen. 💚

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